Risum-Lindholm

Das Dorf, das alles hat

News

 

05.01.

NEUJAHRSEMPFANG

TExt + Fotos: Arndt Prenzel

 

 

Gemeinsam ist vieles möglich: „Wir können 2020 viel umsetzen!“

 

Bürgermeister Hans Bruhn blickte auf eine prall gefüllte Friesenhalle am Sonntagmorgen. Viele Bürgere aus den zehn Ortsteilen hatten sich auf den Weg gemacht. Nach einer kurzen Andacht mit Pastor i.R. Klaus Peter Spießwinkel schaute der Bürgermeister nach seinem Jahresresümee optimistisch in die Zukunft. „Wir können viel umsetzen“, sagte er. Auf Anregungen freue er sich, das neue Ortsentwicklungskonzept biete noch Möglichkeiten, Ideen einzubringen. Dazu gab es an einer Infowand gleich jede Menge an Zahlen und Daten zum Haushalt und der Dorfentwicklung. „Das besondere Augenmerk liegt auf einer nachhaltig gestalteten Entwicklung, die uns ein gutes und komfortables Dorfleben erlaubt“, so Hans Bruhn. Wichtig ist ihm die Bewahrung der Dorfgemeinschaft, die in Risum-Lindholm besonders gepflegt wird.

 

 

 

„Die lebenswerte Gemeinde wird durch die Vereine und Organisationen und deren unauffälligen Helfern getragen.“ Der Gemeinderat sei wie er bereit, stets zuzuhören und Wünsche aufzugreifen. „Dafür steige ich gern vom Rad ab!“ Im Fokus steht 2020 das Gemeinde-Jubiläum: Vor 50 Jahren wurden Risum und Lindholm zusammengelegt. Die Feier findet am 25. September statt. Da das Dorf weiterwächst, werden weitere Baugebiete aufgelegt. Spannend ist dabei die Idee, eines Mehrgenerationen-Wohnprojekts. Mit dem Umbau der Risumer Schule zum Tagungs- und Begegnungszentrum wurde begonnen. „Ziel ist es, dieses im Sommer 2020 in Betrieb zu nehmen.“ Auch der Ausbau des Legerader Weges mit Radweg und Sanierung kommt in 2020. Mit Telse Friedrichsen-Ertzinger hat die Gemeinde eine Kümmerin eingestellt, der 32 Helfer zur Seite stehen. „Das muss sich alles erst einmal einspielen“, so Hans Bruhn, „Wir sind der Meinung, dass die Richtung stimmt.“ Ziel sei es, gerade den leisen Bürgern Hilfe unkompliziert zukommen zu lassen. Der Bürgermeister bedankte sich ausführlich bei den Bürgern und Ehrenamtlichen für ihre Mitarbeit und wünschte ein „gutes Neues!“ Nach einer tollen Showeinlage der Cheerleader des SV Frisia 03 und einer kräftigen Ebsensuppe ging es zum gemütlichen Klönschnack gesellig weiter. Ein deutliches Zeichen, dass die Dorfgemeinschaft blüht und gedeiht.

 

Foto: Jaike Elisa Klint

Moderator Frank Bedtke mit Bürgermeister Hans Bruhn Foto: Prenzel

26.11.

Ortsentwicklung

TExt: Arndt Prenzel

 

Um Fördergelder zu erhalten: Visionen für Risum-Lindholm entwickeln

Das Dorf engagiert sich: „Weil wir nicht abgehängt werden wollen!“

 

Auf die Risum-Lindholmer kann sich Bürgermeister Hans Bruhn verlassen: an die 300 Anwohner strömten in die Friesenhalle zur Zukunftswerkstatt. Vermisst wurde die jüngere Generation. Die "Alten" zeigten sich hoch engagiert. Es wurde ein unterhaltsames „Wünsch-Dir-was“ bei freien Getränken, der den Besuchern nicht allzu viel abverlangte. Es war ein wenig so wie in Fernsehshows. Moderator Frank Bedtke lobte zunächst das Dorf über den grünen Klee „Sie machen soviel“, um gute Stimmung zu erzeugen. Dann durften alle aufstehen, um eine Botschaft am Stuhl zu entdecken. Dort befand sich der bekannte Motivations-Spruch von Henry Ford „Wer immer das tut was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Dermaßen eingestimmt erklärte Hans-Jörg Brunk vom Team des Planungsbüros effplan, worum es eigentlich geht.

 

Ziel sei ein, einen Ortsentwicklungskonzept nach und nach zu entwickeln. "Wie soll der Ort in zehn Jahren aussehen?" Dazu gibt es im Januar für die einzelnen der zehn Ortsteile Workshops. „Über das Ortsentwicklungskonzept können wir später Fördergelder beantragen“, sagte Bürgermeister Hans Bruhn zum Hintergrund der Veranstaltungsreihe. Wichtige Themen seien Wohnen und Siedlungsentwicklung, Erneuerbare Energien, Konzepte für Senioren, Erhalt bekannter Gebäude, Entwicklung des Ortskerns, Zusammenspiel der Ortsteile, soziale Infrastruktur, Kultur, Natur und Umwelt, Naherholung und Tourismus, Mobilität, Stärkung der Dorfgemeinschaft und Förderung des örtlichen Gewerbes. Die effplan-Mitarbeiterinnen Sophie Rossow und Jennifer Johns stellten die Geschichte und Entwicklung des Dorfes vor, erläuterten die einzelnen Schritte. Das Dorf wurde als „Schicksalgemeinschaft“ beschrieben, das nun zusammenstehe, „um nicht abgehängt zu werden“. Dabei sprechen die Zahlen zunächst für Risum-Lindholm. Doch das muss nicht so bleiben. Um das Dorf „attraktiv und lebenswert“ zu halten, soll investiert werden, um auch in zehn Jahren fit zu sein. „Bringen sie sich ein!“ rief Moderator Frank Bedtke in den Saal. Die Bürger ließen sich nicht lange bitten. Sie stürmten die nach Ortsteilen aufgebauten Stellwände, um dort ihre Ideen und Anregungen auf bunten Zetteln zu Papiere zu bringen und aufzuhängen. „Ein generatuonsübergreifenedes Wohngebiet, Nahwärmenetze und einen Dorfplatz“, kann sich Carl-Heinz Christiansen aus Legerade vorstellen. Zudem fordert er eine Geschwindigkeitsbegrnzung für die Durcggangsstraße.

 

„Bei uns donnern die Laster durch!“ Das Thema Schallschutz und Tempo 30 wurde auch an anderer Stelle gefordert. Konkrete Wünsche wie Apotheke, Kneipe und Drogeriemarkt fanden sich auf der Stellwand ebenso wie die Idee, den Bahnhof wieder zu eröffnen. Während einzelne Bürger einen Camping/Wohnmobilplatz oder Tiny-Häuser wünschen, möchten andere ein Jugendheim mit Skaterbahn, einen Hundefreilauf oder Reitwege. Ganz obenan steht ein Radweg nach Leck über den die Gemeinde schon lange debattiert. Der Wunsch nach Verdichtung der Wohngebiete (Lücken schließen) wurde ebenso aufnotiert wie der Bedarf an Spazierwegen, sozialen Einrichtungen und Seniorenwohnungen. Ganz konkrete Vorschläge wie Sanierung des Schulhofes und der Radwege sowie E-Mobilstationen gab es als weitere Maßgaben für das Planungsbüro. „Der Abend hat sich gelohnt“, befand Bürgermeister Hans Bruhn, der besonders die hohe Teilnehmerzahl begrüßte.

 

Die Menge an Anregungen werden nun zusammengefasst und in den Ortsbesprechungen vertieft. Diese starten für die Ortsteile Kremperhaus, Wegacker, Legerade und Klockries am 18. Januar, 9.30 Uhr, in der Nis-Albrecht-Schule, Dorfstraße 260.

 

 

BÜRGERBÜRO

Dorfstraße 260

25920 Risum-Lindholm

 

Tel. 04661-601 666

Kontakt

 

BÜRGERMEISTER

Hans Bruhn

Dorfstraße 151

25920 Risum-Lindholm

Tel. 04661-35 36

  Kümmerin

Telse Friedrichsen-Ertzinger

 

Tel. 0151 - 463 586 89

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